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PRITZKER ARCHITECTURE PRIZE 2018

Der 1979 eingeführte Pritzker Architecture Prize gilt als Nobelpreis für die Architektur und wird jedes Jahr «einem lebenden Architekten verliehen, dessen Werke eine Kombination aus Talent, Vision und Engagement vermitteln und der beachtliche, bedeutsame Beiträge zur Menschheit und zur durch die Kunst der Architektur gestalteten Umgebung leistet» (pritzkerprize.com/about).

Dieses Jahr wurde der Pritzker Prize erstmals dem Inder Balkrishna Doshi verliehen, einem Architekten, Lehrer, Stadtplaner und Schüler von Le Corbusier, dem großen „Vater“ der Architekten der Modernen Bewegung und der zeitgenössischen Urbanistik, dem Doshi den Preis gewidmet hat.
«Ich verdanke diesen prestigereichen Preis meinem Guru, Le Corbusier. Dank seiner Lehre habe ich die Identität in Frage gestellt und wurde dazu angeregt, eine neue zeitgemäße Ausdrucksform zu entdecken, die regionaler Ebene angewendet wird».

Doshi, der soeben 90 Jahre alt geworden ist, hat den Pritzker-Preis dank seiner «seriösen, nie aufdringlichen oder blind den Tendenzen nacheifernden» Architektur und seines «tiefen Verantwortungsgefühls» erobert. Eine aus dem Herzen sprechende Architektur von hoher Qualität, die durch den «Wunsch, einen Beitrag zum Land und zu seinen Bewohnern zu leisten», genährt wird. Das war der Kommentar der internationalen Jury, die aus Stephen Breyer, André Corrêa do Lago, Kazuyo, Glenn Murcutt, The Lord Palumbo, Richard Rogers, Wang Shu, Benedetta Tagliabue und Ratan N. Tata besteht.

Doshi hat neben den Privatwohnungen, Gebäuden für Einrichtungen und Galerien auch soziale Wohnkomplexe in den armen Gegenden seines Landes – wie etwa dem Stadtviertel Aranya in Indore – umgesetzt. Dabei wurden die modernen internationalen Grundsätze mit der Berücksichtigung der indischen Geschichte und Kultur unter einen Hut gebracht, was ein bewundernswertes Bewusstsein des Umfelds beweist.
Unter den Werken mit Manifestwert die Tagore Memorial Hall von Ahmedabad (Gujarat).

Tom Pritzker, Präsident der Hyatt Foundation, hat unterstrichen, dass die Arbeit von Doshi perfekt mit der Mission des Pritzker-Preises im Einklang steht, der die Architektur in den Dienst der Menschheit stellt.
Die Preisverleihung findet im Aga Khan Museum in Toronto am kommenden 16. Mai statt, wobei der Pritzker Prize Laureate zu diesem Anlass die übliche Konferenz abhält.
 

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